Folge 49
Im dritten Teil unserer Reihe zur Nachhaltigkeit geht es um den CO2-Fußabdruck. Dazu hat sich Christian Wülfing zwei Expertinnen eingeladen: Sara Krüger von ELIS Deutschland und Matthias Albrecht von der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit. Die wichtigsten CO2-Verursacher im Gesundheitswesen sind die Lieferkette (etwa 20%) , der Energieverbrauch (15%) sowie Medikamente und Medizinprodukte (20%).Anders als in der vorherigen Folge sind sich beide Gäste diesmal einig, dass Mehrweg doch ein bisschen besser ist als Einweg. Digitalisierung und optimierte Gebäudetechnik spielen aber ebenfalls eine große Rolle. Der erste Schritt für alle ist immer der gleiche. Die eigenen Prozesse analysieren und messbar machen, damit der Erfolg der Nachhaltigkeitsmaßnahmen auch sichtbar wird.
UROlogisch!
Deutschlands Top-Urologen on air: DGU-Pressesprecher Prof. Dr. Christian Wülfing kennt sie (fast) alle und holt das „Who’s who der Urologie“ ans Mikro. Im neuen urotube-Podcast „UROlogisch!“ geht’s ums Fach – in Klinik und Praxis – und auch mal ums Persönliche. Der Podcast für die urologische Community erscheint in regelmäßiger Folge hier auf urotube, aber auch auf Spotify, Apple Podcasts und Deezer.
Transkript
Hinweis: Das Transkript ist mit KI erstellt und wurde von der Redaktion nicht bis ins letzte Detail geprüft. Wir übernehmen keine Verantwortung für etwaige Trankriptionsfehler. Auf den ersten Blick ist es aber zimelich akkurat.
Christian Wülfing: Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Zuhörerinnen und Zühörer des Urologisch Podcasts. Hier spricht Christian Wülfing aus Hamburg und wir haben heute eine neue Folge des Nachhaltigkeits-Podcastes für Sie geplant! Die Profis unter Ihnen haben schon die ersten zwei Folgen dieses Podcast gehört und wir kommen heute mit der dritten Folge zu diesem wichtigen Thema, was wir uns ausgesucht haben um einfach dieses wichtige Thema. Was für alle wichtig ist aber auch mal etwas zu fokussieren für unser Fachgebiet der Urologie.
Und da folge mich heute ganz besonders dass wir hier two interessante Gesprächspartner innen haben Wo ich mich sehr freue und auch sehr gespannt bin, wie die dieses Thema hier beleuchten.
Und da ist zum einen die Frau Sara Krüger von der ELIS GmbH. Hallo Frau Krüger! Ich war mit dabei schon sein. Prima, herzlich willkommen. Ich stelle Sie gleich nochmal separat vor oder sie sich selbst? Und dann ist Doktor Matthias Albrecht hier. Er ist Geschäftsführer der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit. Herzlich Willkommen!
Matthias Albrecht: Danke.
Christian Wülfing: Ja, es ist tatsächlich üblich hier im Podcast, dass sich unsere … Ist ja auch irgendwie normal. Dass sich jeder mal so ein bisschen vorstellt und da wir ja an eine urologische Community berichten hier von der Zielgruppe her, ist das relativ unwahrscheinlich Frau Krüger und Herr Albrecht, dass sie schon … Dass jeder schon weiß wer Sie sind!
Wenn ich mit Urologien und Urologen spreche, ist es manchmal anders? Die kennt eine oder andere dann schon… Und deswegen will ich Sie wissen, Frau Krüger vielleicht fangen Sie mal an zu sagen, was machen Sie eigentlich? Wir haben eben gesagt sie sind bei der ELIS GmbH. Was macht denn eigentlich die ELIS gmbh und was machen sie dort?
Sara Krüger: Ja, sehr gerne. Genau Sara Krüger der Name und Elis is ein Textildienstleister, der eben das Gesundheitswesen mit Textil- und Hygiene Dienstleistungen versorgt also die klassische Berufsbekleidung oder auch die Flachwäsche und das Ganze im Kreislaufmodell.
Und ich bin da verantwortlich für den Bereich OP Textilien, also die Medizinprodukte, die eben im OP angewandt werden. Ich bin auch Medizin Produkte Beraterin und beschäftige mich dadurch sehr stark mit nachhaltigen Versorgungskonzepten eben für den OP und freue mich deswegen auch sehr hier in der Folge dabei zu sein und hoffentlich auch ein bisschen mehr Wert mit bieten zu können.
Christian Wülfing: Super spannend, ich sehe schon wir werden da sicherlich dann auch viele Bereiche der Klinik streifen wenn sie von OP sprechen. Wir haben ja in unserer fünften Folge nur nochmal der Querverweis auch viel schon oder werden wir viel sprechen über die urologische Praxis. deswegen bin ich gespannt. vielen Dank Frau Krüger und lieber Herr Albrecht. what machen Sie denn so den ganzen Tag?
Matthias Albrecht: Ja, ich bin gelernter Kinderarzt und war lange im Krankenhaus davon viele Jahre als ärztlicher Leiter. Und auch Geschäftsführer von erst einem dann zwei Krankenhäusern in Berlin.
Jetzt bin ich Geschäftsführer bei Klug der Allianz für Klimawandel und Gesundheit. Das ist eine NGO also ein eingetragener Verein gemeinnützig Der versucht das Gesundheitswesen Klimafreundlich und aber auch Klimaresilien zu machen. Also wir beschäftigen uns mit allen Themen von Hitze über Starkwetterereignisse, Überernährung Und dann eben auch um die Themen wo es heute darum gehen wird what können medizinische Bereiche tatsächlich leisten?
Christian Wülfing: Genau und das haben Sie schon schön gesagt und übergeleitet Die Frage soll nämlich heute mal sein Wir sprechen über den CO-Fußabdruck im urologischen Alltag Und ich glaube, das ist ein superspannendes Thema für uns alle und ich sage Ihnen. Ich bin da werde noch sehr viel lernen von Ihnen heute wie unsere Zuhörerinnen hoffentlich auch.
Nämlich die Frage ist ja CO-Zweihabdruck jeder kennt das. wenn nicht viel Flieger habe ich viel CO-Zeubereich but what sind eigentlich die Felder im Gesundheitssektor? Und vielleicht eben auch um speziellen in der Urologie denn wir wollen ja ein bisschen dahin kommen auch ganz praktisch unsere Mitglieder oder Fachkolleginnen hier auch zu sensibilisieren, wo sie ansetzen können.
Darum soll es ja am Ende gehen, dass wirklich jeder und jede auch da irgendwie was beiträgt und dafür müssen wir das erstmal definieren. Deswegen die Frage an Sie – vielleicht Frau Illes fangen Sie doch mal an! Wo sehen Sie denn eigentlich die wichtigen CO-Zwei Fußabdrücke?
Sara Krüger: Ja, super Frage. Und wie Sie ja schon meinten also CO² Fußabdruck is halt ein super breites Feld fängt bei Energie an hört bei Abfall auf.
für mich ist immer ein sehr großes Feld what auch vielfach unterschätzt wird eben der Ressourcenverbrauch und insbesondere in der Örologie. man braucht natürlich sehr sehr viel an Materialien andere Sourcen what eben da mit benötigt wird und es ist leider immer noch so dass der Gesundheitssektor oftmals linear noch agiert, das heißt klassisches produzierenden Nutzen entsorgen und damit einhergeht eben dass sehr viele Primärrohstoffe verwendet werden die danach then auch im Abfall landen what oftmals then also noch Sondermüll ist.
Damit einher geht then wieder das auf die ganze Lieferkette mit. berücksichtigt werden muss Resilienz es gerade ein großes Thema insbesondere wenn wichtige Seewege also gerade wieder dicht sind oder dicht waren.
Ja, und das ist für mich immer so das ganz große Thema wenn ich eben an CO-Zweifußabdruck spreche oder denke what halt oftmals also vergessen wird.
Christian Wülfing: Sprich Sie sagen jetzt da wird etwas vergessen can denn es ein bisschen gewichten? What wird unterschätzt, what wird überschätzten im Gesundheitswesen?
Sara Krüger: Ich glaube unterschädzt can gar nichts werden weil alle Bereiche natürlich irgendwo ihre Berechtigung haben. Aber wenn man eben über CO-Zweifussabdruck spricht, also meiner Erfahrung nach redet man sehr häufig über Energie und Strom sparen.
Und wir machen abends das Licht aus oder das Fenster zu, wenn wir aus dem Raum gehen. Das sind die Effekte, die man direkt sieht, die also aus einem persönlichen Bereich von zu Hause kennt. aber es sind halt sehr viele versteckte Emissionen und Studien zeigen zum Beispiel dass wirklich achtzig Prozent der Emission eben aus der Lieferkette entstehen, beziehungsweise aus dem wo die Materialien herbezogen werden.
Fängt bei Arzneimitteln an, hört beim Medizinprodukten also auf und das sind häufig diese Bereiche, wo man zwar logischerweise weiß dass es die gibt und what die wichtig sind, die aber häufig then leider also vergessen oder vernachlässigt werden.
Christian Wülfing: Herr Albrecht, jetzt mal an Sie. Wenn wir von CO-II-Abdruck sprechen, then meinen wir ja die gesamte Menge at Treibhausgasen, die in unserem gesamten Prozess oder Alltag entsteht. und Frau Krüger hat es gerade schon so gesagt what wird überschätzt? What wird unterschätz? Aber vielleicht können sie nochmal sagen… What sind denn eigentlich die großen Bereiche? Einige Schlagworte fielen ja schon, die Sie also mit Ihrer Tätigkeit so besonders sehen oder beleuchten.
Matthias Albrecht: Also wir haben ja mit unserem Krankenhaus-Netzwerk bei Klug-Klimak einen ganz guten Überblick. Wir bieten also einen CO²-Rechner an wo man fürs Gesundheitswesen spezifisch seinen Fußabdruck bestimmen kann und von daher haben wir so einen ganz guten Überblick, when man jetzt vom Maximalversorger ausgeht der OP- und Intensivstation hat.
Gutes Viertel, würde ich mal sagen ist tatsächlich der Energieverbrauch also Energie für Wärme und für Strom. Das ist eine ganze Menge auch when es nur fünfzehn Prozent sind.
Und then stimme ich Frau Krüger völlig zukommen halt schon die ganzen Bereiche der Lieferkette und da sind so ungefähr zwanzig Prozent Medikamente vielleicht sogar ein bisschen mehr Medizinprodukte also nochmal so ungefähr das ganze Thema Mobilität, also wie kommen die Patientinnen und Patienten in die Einrichtung? Wie kommen also die Mitarbeitenden in die einrichtungen.
Das sind then vielleicht nochmal so mal zehn fünfzehn je nachdem städtisch-ländlich is es unterschiedlich. Das Thema Ernährung und then kommt diese ganzen Bereiche in Standhaltung und other Teile Lieferkette, sodass man also schon viele Bereiche hat. nicht zu allem haben wir wirklich konkrete Daten.
gerade bei Medikamenten und Medizinprodukten wird also einfach viel gerechnet, weil wir für viele Produkte den Fußabdrucker nicht kennen. Das sind also Unsicherheiten drin. aber die Größenordnung da can man schon davon ausgehen that das stimmt.
Christian Wülfing: und Ich möchte noch mal einmal fragen, wie gesagt ich bin so ein bisschen da in der Rolle also des Anfängers. Das sehen Sie mir nach. when sie von Lieferkette sprechen then weiß ja jeder what eine Lieferkette is. aber ehrlich gesagt ich glaube es weiß doch nicht so jeder what die Liefer Kette genau ist.
weil ich frage mich gerade bei Ihren Darstellungen is die Lieferkett könnt jetzt ja sagen ja Liefer kette interessiert mich ja jetzt nicht immer im Alltag die ich bin ja sozusagen erst when die liefer Ketten fertig sind also eben von Medikamenten gesprochen habe Einfluss drauf? Wahrscheinlich nicht.
Sie haben eben das Beispiel gesagt, Medikamente oder also Medizinprodukte oder also ihre Wäsche, Frau Krüger oder Wäschel oder Abdeckmaterialien und so was. When sie sagen Lieferkette then heißt es doch ich nutze diese Präparate oder Produkte nachdem sie geliefert wurden. also can ich das doch gar nicht beeinflussen seit ich benutze sie nicht und bestelle sie nicht.
Matthias Albrecht: Das ist völlig richtig. Ich fange mal an und Frau Krüger can ergänzen, also natürlich das am wenigsten CO-Fußabdruck habe ich, when ich das Produkt gar nicht erst bestelle.
Christian Wülfing: Ist das in der Medizin schwierig vor allem? When ich operieren und versorgen will ja then hab ich natürlich Einfluss bei dem Auswahl der Produkte. Und das wiederum can ich only tun, when die Produkte also Bescheid weiß Und mir Gedanken darüber mache, welche Produkte setze ich denn überhaupt ein? Muss ich die also alle einsetzen? or haben wir uns only daran gewöhnt.
Genau Stichwort Materialschlad. Wo man einfach sagt es macht absolut Sinn sich wirklich mal anzuschauen when ich jetzt eine bestimmte Prozedur in der Urologie mache, mir die von vorne bis hinten anzugucken. Welche Materialien benötige ich? Wo kommen die her? What haben sie für einen Fußabdruck? Gibt es Alternativen dazu? und can nicht Prozesse umstellen also ganz banal Dinge, die man also vielleicht aus Kostengründen macht.
Sieboptimierung ja nicht immer alles auf sieben sondern only die Sachen, die Man wirklich braucht. Und then bin ich schon beim Bereich Nachhaltigkeit.
Matthias Albrecht: Genau.
Christian Wülfing: Ich finde es großartig, weil sie sowohl allgemeine Aspekte uns hier gerade erklären und when es allen Zuhörerinnen und Zuhörenden so geht wie mir then geht’s schon gleich. So ein Feuerwerk im Kopf los, weil man sich das so durchdenkt. Aber sie bieten also gleich schon Beispiele oder Ansätze für unser Fach. Wir wollen ja gleich noch mal ein bisschen in Einzelheiten reingehen. und Frau Krüger Sie wollten glaube ich also noch was dazu sagen?
Sara Krüger: Ja der Herr Albrecht hat das schon sehr gut beantwortet. but vielleicht also noch so. mein Beispiel aus dem Alltäglichen. Man kann es ganz gut beschreiben. Ich möchte etwas essen Und ich habe jetzt die Auswahl zwischen Avocado und Apfel Und die Avocado reist einmal um die gesamte Welt.
Die hat einen wahnsinnigen Wasserverbrauch, um überhaupt erst reif zu sein während der Apfel eben also im Nachbarsgarten als Beispiel wächst. und ja wir müssen diese Materialien irgendwo einsetzen für insbesondere im Gesundheitswesen. but man hat eben die Wahl welche Produkte wir einsetzen. und when da more drauf geachtet würde welche Produkten nachhaltiger sind in der Herstellung, then wäre damit schon viel geholfen.
Christian Wülfing: Und da hätte ich nämlich eben also schon die Frage gehabt an Herrn Albrecht das finde ich super spannend weil schauen Sie ich als Anwender und da spreche ich für uns alle Ich nehme irgendein Produkt what mir angeboten wird aus dem Schrank. but is es denn soweit that sich zum Beispiel keine Ahnung vielleicht also zukünftig sehe Zum Beispiel so, when man in Amerika ist auf dem Kongress war ich jetzt gerade and then geht mein Restaurant.
Dann scheint es da total zuzunehmen that für jedes Gericht die Kaloriezahl angegeben ist ob das gut ist oder schlecht sei da hingestellt. Aber es is vielleicht also sinnvoll, that man das transparent macht und machen kann, that when ich das Endoskop A aus dem Schrank hole, ich ein CO²-Punkte-Konto von so und so habe and when ich den Endoskoptypt II rausholne eben weniger more.
also sprich when man die Sensibilisierung then herbeiführen will for günstigere CO² Abdrücke, then müsste sich natürlich besser verstehen und also sehen irgendwie, but soweit sind wir glaube ich noch nicht. Ich habe da gleich ein spezielles Beispiel aus der Erologie für Sie, wo ich mal gespannt bin wie sie mir das erklären, but sagen Sie erst einmal…
Matthias Albrecht: Es gibt gute Beispiele, da gehe ich jetzt mal weg vom OP but das Beispiel mit dem Kalorien bei der Speisekarte.
Da gibt es natürlich also schon die Möglichkeit den CO²-Fußabdruck mit auszuweisen und zum Beispiel die Oniklinik Tübing hat das in ihrer Mitarbeiterverpflegung so that sich when das Essen gleich lecker aussieht also noch entscheiden kann. Hier is der CO² Fußabdrucks niedriger Und natürlich brauchen wir das also in Zukunft for zumindest die wichtigen Produkte, die wir haben.
und ein gutes Beispiel ist then halt die Diskussion Einweg oder Mehrweg. Instrument, Ureteroscopie beispielsweise.
Christian Wülfing: Wer genau meine Frage gewesen ist? Und da gibt es then zum Teil schon Studien an einigen Produkten and das nimmt also zu.
Diese Studie muss man sich aber immer noch… Da gibt’s also schon Standards, but man muss die Studien immer noch angucken Und then muss man tatsächlich die Ergebnisse vergleichen and then stellt man fest, meistens ist mehr Weg unterm Strich besser als ein Weg.
Aber vielleicht nochmal einmal ganz kurz zur Verdeutlichung what in Urologengehirn dazu abspielt? Da hat man halt einen. ich sage jetzt mal ein Zystoskop so das ist flexibel das kostet in der Anschaffung richtig viel Geld So that muss ständig sterilisiert werden Und unter uns, die Sterilisierungsvorgaben sind in den letzten Jahren exorbitant komplizierter geworden.
So da sind viele unzufrieden drüber and das wäre nochmal ein eigener Podcast mit Hygienemenschen dazu. ob wir es nicht da also ein bisschen übertreiben wie also immer ist ein anderes Thema. auf jeden Fall muss man die Dinger sterilisieren. Das kostet richtig viel Geld und wahrscheinlich also CO-Zwei.
also kommen Hersteller die sagen ich habe ein einmal Produkt dass machst du aufsteckst rein machst eine Zistuskopie then schmeißt es im Müll Und then denkt man, oh Gott das Willen. What is das wohl for ein schlimmer CO-Zweihabdruck? When ich then immer das Ding wegsschmeiße?
und jetzt kommt meine Frage also an Sie can sehen Sie uns das nochmal vielleicht an diesem Beispiel what for uns glaube ich sehr plastisch is verdeutlichen? denn der Produzent und Verkäufer des Einmalgerätes sagt naja aber euer Mehrfach Gerät Das muss then also immer sterilisiert werden und hin und her gefahren werden. what meint ihr what dafür Abdruck entsteht?
What is jetzt der bessere Abdruck? Sie haben gerade schon gesagt, Herr Albrecht. Das könnte sein, that das mehr Weg gerät so but es is super praktisches Beispiel. Erzählen sie beide bitte nochmal wie sie dazu stehen.
Sara Krüger: Vielleicht kann ich da einmal einsteigen weil ich natürlich durch den Bereich wo wir sind, die DNA von uns ist eben die Kreislaufwirtschaft bisschen Hintergrund mit reinbringen.
Wir hören tatsächlich diese Argumente sehr häufig, ja von wegen. Ja but das muss also hin und her gebracht werden, muss ja also sterilisiert werden. Aber es is bei dem Einmalprodukt der Fall. Der IS-Einmalproduk muss also sterilisiert werden. Und wir sehen das what Herr Albrecht schon angesprochen hatte in diesen Lebenszyklusanalysen. Das können wir erstellen wo wir wirklich sehen wie viel Ressourcen wie viele CO² Emissionen for jeden einzelnen Schritt anfallen.
Und da sehen wir in der überwiegenden Anzeile Lebenszyklusanalysen, that eben bei Einmalprodukten oder Einwegprodukten diese sehr viel höher sind als beim Mehrwegproduken. Weil for die einmalige Herstellung sehr viel more Ressourcen und sehr viel more Missionen notwendig sind als for die Aufbereitung.
When jetzt zum Beispiel sehr schön plastisch gesagt auf den Transport Weg angesprochen wurde muss man sich also die Frage stellen, naja when man jedes mal ein neues auspackt. Die kommen jedes Mal aus Asien and when man die aufbereitet gehen sie einmal zum Beispiel jetzt in regionalen Aufbereitungsanlage.
Christian Wülfing: Hört man sich selbst ausrechnen welcher Weg länger ist? Ja but genau das erscheint mir when Sie mir das kurz erlauben noch dazwischen zu sagen es erscheinend mir nicht wirklich for einen normal Anwender wie mich, sehr transparent zu sein.
Da wird rumspekuliert and also da wird also agiert von Interessensbereinwerbel. dies wer will that? or wir gesagt bei uns doch viel günstiger and then wird eben manchmal also die Kunst des Weglassens wird eben also Das Thema and es ist for uns as normaler Männer ich glaube that sprich for viele natürlich also gar nicht so Transparent da macht man sich also nicht viele Gedanken drüber. but for diesen Podcast sein Herr Albrecht
Matthias Albrecht: Genau. Und ihr spielt immer also der Preisenrolle, wir haben ja viele Umweltkosten und so weiter externalisiert die fallen irgendwo in Asien umso an when man sich das konkret an.
Und die Uni Aachen hat das zum Beispiel for die Ur-Retro-Scopie gemacht. Die kam mit dieser Lifecycle-Analyse tatsächlich zu einem Ergebnis, mehr Weg is besser umwelttechnisch and kostentechnisch mindestens vergleichbar.
Und so muss man sich halt durchhangeln, durch die einzelnen Produktgruppen and then jeweils die Entscheidung treffen. Es gibt Ausnahmen but das sind wirklich Ausnahmen. also when ich ein Produkt sehr selten gebrauche, then macht vielleicht einen Weg mal Sinn weil da lege ich mir das in Schrank and habe diese ganzen other Sachen nicht.
Und natürlich ist Stereoteuer and Personalintensive and Personalist-Teuer. Und also Energieintensiv, that wird also immer wieder angeführt. Natürlich ist eine Sterilisation energieintensiver.
When wir but zunehmend in Deutschland regenerativen Strom ja also haben, then spielt diese Energiebilanz eben nicht mehr so eine große Rolle. Und is noch mal anders as when ich in Australien das Gleiche mache wo ich Kohlestrom habe and das Ding then mit Kohlestrom sterilisiere? Das hat then möglicherweise einen schlechten Fußabdruck an.
Christian Wülfing: Da kommt man sehr ins Detail! Ich seh schon… Themen, die gehen schon in die ganz aktuelle riesig große Politik rein. Das can ich not abdecken hier im Urologisch-Podcast but trotzdem danke for den Denkanstoß, that das natürlich also da reingehört.
Ich will mit Ihnen noch mal einen Bereich ansprechen in der Hoffnung, that Sie das sozusagen beantworten können or that Sparfi sind because what wir häufig also im Krankenhaus I will not sagen vergessen, but es is das ganze Thema Gebäude, Energieinfrastruktur.
Wir haben jetzt sehr schon in unseren Prozessen, when wir ein Gerät in die Hand nehmen, is das irgendwie plastischer. Aber könnten Sie da noch mal sagen what Sie so im Alltag wahrnehmen wo wir sensibilisiert werden können? Wo die Energie verschwendet wird or what besonders eben CO²-Abdruck relevante Dinge sind in diesem Bereich?
Matthias Albrecht: Also when man in den Keller geht, then is vielfach noch großes Potenzial bei der Optimierung der Gebäude Technik. Wir haben ja zum Teil also sehr alte Gebäuden. das heißt vieles is von der Regelungstechnik and so weiter ein bisschen veraltet.
Und das Krankenhaus hat halt viel Lüftung, hat viel Kühlung im OP Da werden unwahrscheinige Luftmengen durchgeschoben and es verbraucht natürlich also Energie. Diese Steuerung and other Dinge zu optimieren, is oft gar nicht so kostenintensiv and spart wahnsinnig Energie and also Geld.
Allein die Kopplung der OP-Lüftung wirklich an Belegung not an die eigentlich geplanten OP-Zeiten, sondern an das tatsächliche Geschehen im OP bringt zwanzig dreißig Prozent Energie. Einsparungen.
also Themen wie Großgeräte also MRT vor allen Dingen verbrauchen wahnsinnig viel Energie. and hier lohnt es sich then halt bei der Ausschreibung for ein neues Gerät genau diese Themen mit auszuschreiben that man eben Den Energieverbrauch beim neuen MRT then möglichst weniger hat as beim alten MRT.
und je more Kunden, sie are ja also Kunde and Abnehmer. Die more Kunden danach fragen, desto more stellt sich die Industrie also darauf ein. Insofern hat man da Nebel.
and then kommen noch diese ganzen Themen Abwärme Nutzung Spätestens in der Dialyse. Sie haben wahnsinnig viel Energieverbrauch um die Dialyserflüssigkeiten aufzuwärmen. Das can ich natürlich mit Abwärke aus other Bereichen machen.
Christian Wülfing: Ja Frau Krüger sie haben hier I have seen sie have always heftig genickt. Haben Sie noch Ergänzung oder deckt es das?
Sara Krüger: Ich glaube besser hätte ich’s not beantworten können and das würde jetzt also eher, also natürlich can man da unendlich lange dazu sprechen but das war sehr gut zusammengefasst.
Christian Wülfing: Okay super! Ich habe noch eine weitere Frage an Sie weil das Thema oder diesen Hinweis haben sie also in Ihrem eröffnungsblock sozusagen mal genannt and das is also ein bisschen vielleicht also der Hinweis auf unsere nächste Folge.
Aber wie stehen Sie denn eigentlich vielleicht zu zwei Aspekten? Nämlich das Thema Mobilität and Wege, da haben sie drüber gesprochen and also die Frage what so ihr tippt or ihre Idee for also Digitalisierung oder digitale Elemente um ein bisschen diese Themen dahinzuentwickeln, Mobilisierungen and Mobilitätwege zu verändern. Wie ist das? Frau Krüger, Sie zuerst.
Sara Krüger: Das is natürlich gemein weil es war ja eine Eröffnungspläne von Herrn Albrecht. Der muss gleich also noch was sagen.
Ja also generally when man sich das ganze Thema Wege anschaut and das is also etwas what jeder… also im Kleinen for bessere CO²-Fußabdruck tun can. Da is immer die Frage, naja man erwartet auf das what da oben vorgegeben wird but man can ja jeder for sich selbst also mit tätig werden and es eben not only ich mache das Licht aus or das Fenster zu sondern when ich von A nach B gehe nehme ich da direkt etwas mit.
or can ich da direkt irgendwas with optimieren? Or wie komme ich zur Arbeit, muss das mit meinem großen SUV sein. Or nehme ich doch das E-Auto or das Fahrrad or den Bus. Das sind so viele kleine Sachen die da eben with rein zählen and wo man durchaus also aktiv werden can.
And noch ein, meine Tussenz zum Thema Digitalisierung. ich finde Digitalisierung super when es eben vor allem die Analogenprozesse also zum Teil with ersetzt. das heißt when we go away from Wir müssen alles ausdrucken sondern we can ourselves digital also ablegen and digitalisieren or also was in Richtung Telemedizin zB that man einfach also Beratungstermine in den virtuellen Bereich verlagert then Hat das natürlich also einen sehr, sehr großen Effekt.
Selbstverständlich hat es then also Server brauchen, wo die ganzen digitalen Prozesse abspielen brauchen – also wieder Energie and Fläche etc., hat alles eine Schattenseite dahinter but es hat durchaus ein sehr großes Potenzial, wo meiner Meinung nach der ganze Gesundheitssektor sehr stark with profitieren can.
Christian Wülfing: Albrecht, noch other Gedanken dazu?
Matthias Albrecht: Ja viele Stichwörter are genannte. We have the area Videosprechstunde. also ich personally denke… Präoperative Aufklärung an SSI for ASA-i, ASA II. Patienten can man natürlich per Video machen and then muss neither der Patient nor der Arzt irgendwo hinfahren.
Hat vielleicht sogar die Möglichkeit that Ärztinnen and Ärzte also aus dem Homeoffice zu machen. And also other Digitalisierung halt wirklich zur Verfügung Stellung von Informationen. Das heißt when ich Das MRT from last week, what somewhere else made wird tatsächlich safely present.
Aber then brauche ich no new zu machen and have again jede Menge resources saved. Also Digitalisierung zur Verbeinung of doppeleren Personen. Großes Thema!
Christian Wülfing: Wir kommen so langsam zum Schluss. Ich finde es wirklich sehr anregend and can very much learn, da repeat I myself. Jetzt comes always this famous question okay also thank you very much. what can denn jetzt each individual do? Wo see you both denn die responsibility of each individual team when das um den CO²-Fußabdruck geht? and what would you say? What are the impulses? wo can we start tomorrow?
Sara Krüger: Ich denke, jeder can what for einen besseren CO-Zweilfussabdruck leisten. Das is no task of an individual department even if really many many actors already have a sustainability department. but es fängt wirklich bei einem selbst an.
Ich have many examples already mentioned, but das is also something like the garbage in it. Da can jeder selber with drauf achten and das are simply such small activities in everyday life, which also do not hurt one. Die not much time cost, die but a big effect can have And above all also ideas to bring in.
Often it is one thinks something and yes have I already said from the beginning one could have done it like that Yes when one tells no one then can it also become nothing. Das heißt when ideas are there, how what man something more sustainable design can. So hat er das definitely also den, I would say, employees or employees who can decide communicated be and that one it also forward can.
Matthias Albrecht: Ja, but I look me already still some good ideas? own processes look at, not always wait, that other areas what do.
And then starts it with so simple example on like do I need this Unstudien once gloves now just or not? We are just making a larger campaign where we just look very many things where once glove is put on you need actually from a hygiene perspective and also from an occupational health perspective you need no gloves. is a resource that you can save.
can everyone run really to look, do I need this device. Do I need this pliers right now on the sieve? And when you are in the function, that you also with procurement decisions make. That one then also really asks yes and how is actually the footprint of this product? So that the industry can correspondingly learn to deliver and companies like that of Ms. Krüger what is quite progressively set up can then also data can contribute that one then good decisions makes.
And I believe, it is simply important that everyone for his area his homework makes.
Christian Wülfing: Ja klingt gut. Sie haben damit also gleich so fast die Abschlussfrage beantwortet. da komme ich gerade mal drauf. Ich have but actually a technical question still so assumed. I want my area as in quotation marks leader so department head my practice My departments my assistants. what do I know? In my area I want to do this now.
How can I, that have you in the beginning briefly hinted Mr. Albrechtin also the successes see? How can I notice whether now a glove reduction a monitor turn off other Einkaufsfalt and so on once in the Skopel instead of multiple or vice versa? how can I measure whether I also a success have? because I believe that is crucial. People want to see measurable results, that would also I believe increase the motivation and the sustainability measures increases.
And there you have addressed that you can CO² calculator or something like that can make. That would be after my understanding also the answer to my question. Or you do a before after? What do you recommend there?
Matthias Albrecht: Genau, also that is as always in every proper science. I am a big friend of measuring and you have to measure a baseline let’s say printer paper consumed and then I consider me, do we really need to print everything.
And after that measuring we have less paper consumed. Electricity consumption can of course also relatively easily measure. It is always important to determine a baseline especially with the purchasing consumptions that you say okay how many gloves have we lately very consumed? now we make a measure and we assume the consumption goes down. and if it doesn’t go down then we have overlooked something.
Christian Wülfing: And can then your calculator from it also a decline of the CO² footprint calculate? When you know, I have ten percent fewer gloves. How translates that into CO²s? Does that go or is it too granular? then already?
Matthias Albrecht: Man can it make via the total consumption and when you now really targeted projects makes individual emitters himself create and then today say before the consumption was so, now it is less and then can I measure the difference.
Christian Wülfing: Sehr gut! Mensch, that has made me a lot of fun. Das is for him an exciting topic and I also notice… And that will you my dear listeners and listeners hopefully then also notice how these series that we have thought about here content-wise also interlock. Das is very so!
So to conclude dear Ms. Krüger dear Mr. Albrecht get you the absolute concluding question that everyone gets namely which reads when you could prescribe the urology a sustainability recipe What would you write in one sentence on this recipe, Ms. Krüger?
Sara Krüger: Ich would say more circular economy less resource consumption but same quality of care.
Christian Wülfing: Top! Das sounds good. that think we again. through let’s sink in but I know what you want to tell us there. Mr. Albrecht what would you write down for us on the recipe?
I thank you both very much. We have today really a nice ride through these topics to the CO-II footprint made, Ms. Krüger I thank you cordially, Mr. Albrecht thank you very much and you ladies and gentlemen thank you very much for listening. turn on gladly also the other episodes.
Listen often to this urological podcast. That makes a lot of fun, I hope and am enthusiastic that we also achieve a diversity of topics here. Thank you very much for this! And nice, that you were here today, you two.
Sara Krüger: Sehr gerne.
Matthias Albrecht: Vielen Dank.