Künstliche Intelligenz hat den Sprung in den urologischen Praxis- und Klinikalltag vollzogen – dies unterstrich erst jüngst der DGU-Kongress in Düsseldorf. Doch welche Tools funktionieren heute tatsächlich, entlasten spürbar und lassen sich ohne IT-Hürden integrieren?
Diesen Fragen widmet sich unsere 90-minütige Live-Fortbildung „Urologie und KI (II): Tools für den Urologenalltag, die schon jetzt funktionieren“. Im Zentrum stehen dabei die drei Kernbereiche: Befundung, Bildgebung und Patientenkommunikation.
Freuen Sie sich auf praxisnahe Einblicke und evidenzbasierte Bewertungen zu folgenden Schwerpunkten:
Bildgebung & Befundung: Wie automatisierte Prostatasegmentierungen und KI-gestützte Applikationen die MRT-TRUS-Fusionsbiopsie beschleunigen, Volumina präziser bestimmen und die Befundvariabilität im Praxisalltag signifikant reduzieren.
Prozessstabilisierung & Dokumentation: Entlastung durch strukturierte Dokumentationshilfen und intelligente Assistenzsysteme, die komplexe Datenströme aus Labor, Bildgebung und Klinik bündeln.
Patientenkommunikation: Innovative Ansätze wie ambient Intelligence („Aimbient KI“), die während des Anamnesegesprächs mitkönnen, die Dokumentation im Hintergrund übernehmen und Ärztinnen und Ärzten so wertvolle Freiräume für das direkte Gespräch zurückgeben.
Die Veranstaltung bietet Ihnen eine unaufgeregte, klinisch fundierte Orientierung fernab von jedem Hype. Der Kollege christian Wülfing nennt konkrete Einsatzszenarien, benennt aber auch kritisch die Grenzen, Datenschutzvorgaben und die unverzichtbare ärztliche Letztentscheidung.
Und wie immer bei urotube können Sie alle Ihre Fragen stellen und lebhaft mitdiskutiereniskutieren: über Sinn und Unsinn von KI und über sinnvolle Standards für Ihre Praxis oder Klinik.
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. med. Axel Merseburger
Programm
Einführung
tbd
Tools für die Urologie
Prof. Dr. med. Christian Wülfing
Fragen & Diskussion
Moderator, Referent & Teilnehmer:innen
20.30 Uhr
CME Fragen