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Urothelkarzinom: Fokus auf die Frau

Auch wenn das Urothelkarzinom numerisch deutlich häufiger bei Männern diagnostiziert wird, stellen urologische Tumoren bei Patientinnen eine besondere klinische und diagnostische Herausforderung dar. In der täglichen Praxis zeigt sich häufig eine diagnostische Latenz: Atypische Symptome wie Mikro- oder Makrohämaturien sowie hartnäckige Miktionsbeschwerden werden bei Frauen nicht selten primär als therapierefraktäre Harnwegsinfekte interpretiert.

In unserer 90-minütigen Live-Fortbildung beleuchten wir die geschlechtsspezifischen Besonderheiten des Harnblasenkarzinoms. Anhand aktueller Erkenntnisse aus der novellierten S3-Leitlinie widmen wir uns der optimierten Früherkennung, differenzierten Diagnostik und leitliniengerechten Therapiepafaden für Patientinnen.

Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf modernen multimodalen Konzepten im nicht-muskelinvasiven sowie muskelinvasiven Stadium. Zudem diskutieren wir den Stellenwert neuerer perioperativer Systemtherapien, innovativer intravesikaler Therapien und prognostischer Faktoren im klinischen Alltag.

Wir nehmen uns viel Zeit für die Diskussion und Ihre Fragen. Nutzen Sie die Gelegenheit, um kasuistikbezogen praxisrelevante Fragen direkt mit Expertinnen und Experten zu erörtern. Wir freuen uns auf Sie!

Einführung
Dr. med. Eva Hellmis (Duisburg)

Biomarker: der Weg zur Individualisierung der Therapie
Prof. Dr. med. Kerstin Junker (Homburg)

MIBC: Perioperative Therapie bei Cisplatin unfitten und fitten Patienten
PD Dr. med. Anna Katharina Seitz (Würzburg)

Genderspezifische Zystektomie mit Blick auf die Frau
Dr. med. Sarah Weinberger (Berlin)

Fragen & Diskussion
Moderatorin, Referentinnen & Teilnehmer:innen

3 CME-Punkte
beantragt
26
Tage
23
Stunden
54
Minuten

Mit der freundlichen Unterstützung von

MSD
Astellas Pharma GmbH

Diese Live-Fortbildung wird unterstützt von der MSD Sharp & Dohme GmbH (5.400€) und der Astellas Pharma GmbH (17.100 €).

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