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Neue Therapieentwicklungen beim metastasierten Hormon-sensitiven Prostatakarzinom

Bedeutung von Enzalutamid für die Erstlinie

Prof. Dr. Arnulf Stenzl, Tübingen, erläutert, warum mittlerweile beim metastasierten Hormon-sensitiven Prostatakarzinom (mHSPC) nach Diagnosestellung zusätzlich zur Androgenentzugstherapie (ADT) eine systemische Therapie von den Leitlinien empfohlen wird [1,2]. Auch auf die Bedeutung des Androgenrezeptor-Inhibitors Enzalutamid in diesem Setting geht er ein.

In den Phase-3-Studien ARCHES und ENZAMET wurde die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Enzalutamid plus ADT untersucht [3,4]. Stenzl erklärt im Interview das Design der Studien mit unterschiedlichen Vergleichsgruppen und Subgruppenanalysen und geht auf die Wirksamkeitsendpunkte ein.

Im Bezug auf die Bedeutung von Enzalutamid im klinischen Alltag thematisiert Stenzl auch Patienten-bezogene Daten zu Verträglichkeit und Lebensqualität [3,4]. Er erklärt: „Das sind Daten, die wir als praktizierende Urologen oder Uro-Onkologen brauchen, damit wir sagen können, wir geben dem Patienten nicht nur einen Behandlungsvorteil, sondern wir geben ihm auch bleibende Lebensqualität.“

Referenzen

  1. Parker C et al. Prostate cancer: ESMO Clinical Practice Guidelines for diagnosis, treatment and follow-up. Ann Oncol 2020;31(9):1119-1134
  2. Mottet N et al. EAU Guidelines: Prostate Cancer. 2021: https://uroweb.org/guideline/prostate-cancer/ (Letzter Zugriff: April 2021)
  3. Armstrong AJ et al. J Clin Oncol 2019;37:2974-2986
  4. Davis ID et al. N Engl J Med 2019;381:121-131

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